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Gute Prompts schreiben

Schreibe präzise Prompts mit den vier Bausteinen Rolle, Kontext, Aufgabe und Format, um Agenten klare Anweisungen zu geben und bessere Ergebnisse zu erhalten

Mit klaren Prompts gibst du einem Agent die nötige Richtung, den passenden Kontext und eine Vorstellung davon, wie das Ergebnis aussehen soll. Dafür brauchst du keine komplizierten Anweisungen. Oft reichen ein paar präzise Angaben.

Hier erfährst du, wie du Prompts aufbaust, Ergebnisse verbesserst und wiederkehrende Aufgaben standardisierst.


Die vier Bausteine eines guten Prompts

Ein guter Prompt beantwortet bis zu vier Fragen. Du brauchst nicht immer alle Bausteine. Je komplexer die Aufgabe ist, desto hilfreicher ist es aber, sie vor dem Absenden kurz durchzugehen.

BausteinLeitfrageWas du angibst
RolleWer soll antworten?Die gewünschte Perspektive oder Expertise
KontextWas muss der Agent wissen?Relevante Projekte, Aufgaben, Dokumente und Hintergrundinformationen
AufgabeWas soll konkret passieren?Eine klare Beschreibung der gewünschten Tätigkeit
FormatWie soll das Ergebnis aussehen?Länge, Struktur, Sprache, Ton und gewünschte Inhalte

So formulierst du einen guten Prompt

1. Lege die Rolle fest

Beschreibe, aus welcher Rolle oder Perspektive der Agent antworten soll. Das hilft ihm, Ton und fachliche Ausrichtung einzuordnen.

Beispiel: Du bist Account Manager in unserer Agentur.

2. Gib den relevanten Kontext an

Ein Agent braucht die passenden Informationen, um eine Aufgabe sinnvoll zu bearbeiten. Verwende @, um relevante Projekte, Aufgaben und Dokumente einzubeziehen. Du kannst den Agent auch direkt aus einer Aufgabe oder einem Projekt starten, sodass der jeweilige Kontext berücksichtigt wird.

Beispiel: Nutze den aktuellen Stand von @Website Redesign und die Notizen aus dem letzten Kundentermin.

Du musst relevante Informationen also nicht unbedingt in den Prompt kopieren.

3. Beschreibe die Aufgabe

Sag möglichst konkret, was der Agent erledigen soll. Ein eindeutiges Tätigkeitswort hilft dabei, die Aufgabe einzugrenzen.

Beispiel: Schreibe eine Status-E-Mail für den Kunden, die erledigte Arbeiten, laufende Arbeiten, Risiken und nächste Schritte mit Datumsangaben abdeckt.

4. Lege das Format fest

Beschreibe, wie das Ergebnis aussehen soll. Nenne bei Bedarf die gewünschte Länge, Sprache, Struktur und den Ton. Du kannst auch festlegen, welche Inhalte berücksichtigt werden sollen.

Beispiel: Halte die E-Mail unter 150 Wörtern. Schreibe freundlich und auf Englisch.

Der Prompt legt die Rolle fest, stellt den relevanten Kontext bereit, beschreibt die Aufgabe und gibt klare Formatvorgaben. Dieses Muster kannst du auf viele andere Aufgaben übertragen. Passe einfach die Rolle, den Kontext, die Tätigkeit und das gewünschte Ausgabeformat an.


Best Practices für bessere Prompts

Erwähne Inhalte, statt sie zu kopieren

Nutze @, um relevante Aufgaben, Projekte und Dokumente einzubeziehen. Alternativ kannst du den Agent direkt aus dem betreffenden Bereich starten. So nutzt du den Kontext, der in awork bereits vorhanden ist.

Lass dir bei größeren Änderungen zuerst einen Entwurf erstellen

Bitte den Agent, größere Änderungen zunächst vorzubereiten und zusammenzufassen, bevor er sie anwendet. So kannst du den vorgeschlagenen Ansatz prüfen, bevor die Änderungen umgesetzt werden.

Verbessere Antworten schrittweise

Das erste Ergebnis muss nicht perfekt sein. Bleib im selben Thread und beschreibe konkret, was du ändern möchtest. Du musst dafür keinen komplett neuen Prompt schreiben.

Beispiele für kurze Folgeanweisungen:

  • Kürzer.

  • Formeller.

  • Ergänze Datumsangaben.

Häufig reicht eine gezielte Ergänzung, um das bestehende Ergebnis zu verbessern.


Ergebnisse prüfen: Darauf solltest du achten

Auch eine überzeugend formulierte AI-Antwort kann Fehler enthalten. Prüfe wichtige Angaben, bevor du ein Ergebnis weiterverwendest.

Achte besonders auf:

  • Zahlen: Stimmen sie mit der Quelle überein?

  • Datumsangaben: Sind die Termine korrekt?

  • Namen: Sind Personen und andere Bezeichnungen richtig geschrieben?

  • Kundentexte: Lies das Ergebnis durch, bevor du es an einen Kunden weitergibst.

Bei Aufgaben mit hohen Auswirkungen solltest du eine AI-Antwort nicht ungeprüft als endgültiges Ergebnis behandeln.


Das Wichtigste auf einen Blick

Ein guter Prompt muss nicht lang oder kompliziert sein. Entscheidend ist, dass die Aufgabe verständlich ist und der Agent die nötigen Informationen erhält.

  • Rolle: Wer soll antworten?

  • Kontext: Welche Informationen soll der Agent berücksichtigen?

  • Aufgabe: Was soll er tun?

  • Format: Wie soll das Ergebnis aussehen?

Ergänze relevante awork-Inhalte mit @, verbessere Antworten schrittweise und prüfe wichtige Fakten, bevor du Ergebnisse weitergibst. Wenn du wiederkehrende Aufgaben standardisieren möchtest, wähle die passende Lösung für deinen Arbeitsablauf.


FAQ

Muss jeder Prompt alle vier Bausteine enthalten?

Nein. Rolle, Kontext, Aufgabe und Format müssen nicht immer alle ausführlich beschrieben werden. Je komplexer die Aufgabe ist, desto hilfreicher sind zusätzliche Angaben.

Muss ich den gesamten Kontext in den Prompt kopieren?

Nein. Du kannst relevante Projekte, Aufgaben und Dokumente mit @ erwähnen oder den Agent direkt aus einer Aufgabe oder einem Projekt starten.

Wie verbessere ich eine Antwort, die noch nicht passt?

Antworte im selben Thread und beschreibe die gewünschte Änderung.

Wann sollte ich einen Prompt standardisieren?

Wenn du dieselben Anweisungen wiederholt eingibst, kann sich ein gespeicherter Prompt lohnen. Benötigst du feste Vorgaben und Arbeitsschritte, kommt ein Skill infrage. Für eine Aufgabe mit eigener Rolle, eigenen Anweisungen, Modell, Skills und Konnektoren eignet sich ein eigener Agent. Soll die Aufgabe ohne manuellen Start ausgeführt werden, ist ein automatisierter Agent die passende Option.

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